Sportosteopathie...

…ist noch eine recht junge, aber schnell wachsende Disziplin in der Sportmedizin. Viele Sportler_innen aller Leistungsklassen haben den präventiven, regenerativen und leistungssteigernden Mehrwert einer osteopathischen Behandlung für sich entdeckt. Die Sportosteopathie ist als fester Bestandteil in der Sportmedizin etabliert und speziell im Hochleistungssport nicht mehr wegzudenken. Ich arbeite seit Jahren erfolgreich mit Profi- und Amateursportlern_innen aus diversen Sportarten zusammen.

Auch in der Sportosteopathie steht die individuelle Betrachtung des Menschen an erster Stelle. Dennoch ist das Wissen um die speziellen körperlichen Belastungen, die jede Sportart mit sich bringen, ein Schlüssel für eine effektive sportosteopathische Zusammenarbeit.

Sportlerinnen und Sportler fördern und fordern Ihren Körper bei jedem Training, um Ihre Ziele zu erreichen. In der Sportosteopathie wird das Zusammenspiel von Körpersystemen und -funktionen optimiert, um langfristig gesund zu bleiben, kurzfristig gesund zu werden und vor allem körperliche Höchstleistungen im Wettbewerb vollbringen zu können.

Der Fokus eines Sportosteopathen liegt auf weit mehr als Muskeln, Bändern und Gelenken. Nur im optimalen Zusammenspiel mit den inneren Organen, deren Regulationskreisläufen und dem gesamten Nervensystem ist ein Körper in der Lage, die bestmögliche Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit zu generieren. Bspw. kann die Beweglichkeit von Organen oder Nerven durch äußere Einflüsse bei Kontaktsportarten, Stürzen oder sitzender Tätigkeit eingeschränkt sein. Dies muss nicht zwangsläufig zu Schmerz oder einem Funktionsverlust der Organe oder Nerven führen, sprich zu pathologischen Blutwerten oder auffälliger bildgebender Diagnostik. Dennoch kann bspw. ein immobiles Organ oder ein nicht-gleitfähiger Nerv ein mechanisches Hindernis im Körper darstellen, was je nach Lokalisation bspw. zu Bewegungseinschränkungen im muskuloskelettalen Apparat oder zu Zirkulationsminderung von Körperflüssigkeiten wie u.a. Blut, Lymphe oder Cerebrospinalflüssigkeit führen kann. Der Sportosteopath deckt myofasziale Dysbalancen auf, fördert die Drainage von Stoffwechselendprodukten, steigert die Blutversorgung, löst blockierte Gelenke, steigert das Regenerationsverhalten des Körpers und vieles mehr. Allgemeiner formuliert sollen alle Widerstände gelöst werden, die den Körper daran hindern, das volle Leistungspotenzial auszuschöpfen. 

 

Je akuter eine Symptomatik ist, desto kürzer sind die Frequenzen einer sportosteopathischen Behandlung. Es gibt Leistungssportler, die sich täglich oder wöchentlich osteopathisch behandeln lassen. Bei länger bestehenden oder chronischen Problemen werden die Behandlungsintervalle breiter angelegt, um dem Körper die Möglichkeit zu geben, die therapeutischen Impulse besser aufzunehmen und  eingeschränkte Strukturen wieder mobilisieren zu können. Die Frequenz richtet sich immer nach der individuellen Situation eines Menschen. Lassen Sie sich gerne von mir beraten.