Sportosteopathie...

…ist noch eine recht junge, aber schnell wachsende Disziplin in der Sportmedizin. Die Sportosteopathie ist als fester Bestandteil in der Sportmedizin etabliert und speziell im Hochleistungssport nicht mehr wegzudenken. Ich arbeite seit Jahren erfolgreich mit Profi- und Amateursportlern_innen aus diversen Sportarten, wie z.B. Leichtathletik, Feldhockey, Fußball, Eishockey, Tennis oder Golf zusammen.

Auch in der Sportosteopathie steht die individuelle Betrachtung des Menschen an erster Stelle. Dennoch ist das Wissen um die speziellen körperlichen Belastungen, die jede Sportart mit sich bringen, ein Schlüssel für eine effektive sportosteopathische Zusammenarbeit.


Der Fokus eines Sportosteopathen liegt auf weit mehr als Muskeln, Bändern und Gelenken. Nur im optimalen Zusammenspiel mit den inneren Organen, deren Regulationskreisläufen und dem gesamten Nervensystem ist ein Körper in der Lage, die bestmögliche Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit zu generieren. Bspw. kann die Beweglichkeit von Organen oder Nerven durch äußere Einflüsse bei Kontaktsportarten, Stürzen oder sitzender Tätigkeit eingeschränkt sein. Dies muss nicht zwangsläufig zu Schmerz oder einem Funktionsverlust der Organe oder Nerven führen, sprich zu pathologischen Blutwerten oder auffälliger bildgebender Diagnostik.

Dennoch kann bspw. ein immobiles Organ oder ein nicht-gleitfähiger Nerv ein mechanisches Hindernis im Körper darstellen, was je nach Lokalisation bspw. zu Bewegungseinschränkungen im muskuloskelettalen Apparat oder zu Zirkulationsminderung von Körperflüssigkeiten wie u.a. Blut, Lymphe oder Cerebrospinalflüssigkeit führen kann.

Der Sportosteopath untersucht den Körper auf myofasziale Dysfunktionen und versucht die Drainage von Stoffwechselendprodukten zu regulieren, die Blutversorgung zu optimieren,blockierte Gelenke zu lösen und die regenerativen Prozesse des Körpers zu unterstützen.

Je akuter eine Symptomatik ist, desto kürzer sind die Frequenzen einer sportosteopathischen Behandlung. Es gibt Leistungssportler, die sich täglich oder wöchentlich osteopathisch behandeln lassen. Bei länger bestehenden oder chronischen Problemen werden die Behandlungsintervalle breiter angelegt, um dem Körper die Möglichkeit zu geben, die therapeutischen Impulse besser aufzunehmen. Die Frequenz richtet sich immer nach der individuellen Situation eines Menschen. Lassen Sie sich gerne von mir beraten.